Instrumente
 
Das wichtigste an einem Instrument ist, daß es zu einem paßt. Aber in einem Posaunenchor gibt es genug Auswahl, so daß jeder, der Lust hat, ein Blechblasinstrument zu erlernen, das für ihn Geeignetste erhält. Die folgende Erläuterung der Instrumente erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigtkeit!
   
 Trompete, Flügelhorn, TenorhornPosaune, Tuba, ...
   
 

Die Trompete:

Das wohl bekannteste Blech... Es gibt sie schon sehr lange, doch im letzten Jahrhundert erst wurden von genialen Instrumentenbauern die Ventile erfunden, die es dem Trompeter ermöglicht, in Halbtonschritten und alle Tonleitern zu spielen. Das ist ein großer Segen für die Bläserzunft, denn früher brauchte man für jede Tonart eine Trompete.Zum einen ist diese Erfindung eine finanzielle Erleichterung, denn ich denke, es gibt nur sehr wenige, die das Geld (und den Platz) haben, sich 12 Trompeten (12 Tonarten) anzuschaffen. Zum anderen stelle ich mir vor, daß es sehr lästig sein muß, zu einem Auftritt mit einem LKW vorfahren zu müssen. (zurück)


 

 

 
Das Flügelhorn:

...ist der zweieiige Zwillingsbruder des Kornetts. Es hat nur andere Ventile und ist anders gebogen. Leider wird das "häßliche Entlein" momentan, obwohl vorhanden, in unserem Posaunenchor nicht geblasen, obwohl es von der Klangfarbe für das Ohr angenehmer ist als der Ton der Trompete. Der Klang ist, wie bei der Tuba, sehr viel weicher und "dunkler". Eigentlich ist das Flügelhorn DAS Posaunenchorinstrument, da die Gründerchöre fast ausschließlich dieses Instrument für die hohen Stimmen einsetzten. (zurück)

Das Tenorhorn:

Wenn wir schon mal von Verwandtschaft sprechen: das Tenorhorn ist der große Bruder des Flügelhorns (also ähnliche Familienverhältnisse wie bei: Trompete-Posaune). Es ereilte ihn das gleiche Schicksal wie sein kleiner Bruder: es klingt zwar super, aber von seiner äußeren Form etwas unpopulär, daher für die meisten Bläser unattraktiv. (zurück)

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Die Posaune:

Laut Bibel ein Instrument des Schreckens. Nicht nur, daß Posaunen Jericho auf dem Gewissen haben sollen, nein, sie sollen auch die Vorboten der Apokalypse sein. (Offb. 8,6). Glücklicherweise beschreibt die Bibel hier ein Instrument aus Widderhorn, welches in keinsterweise der modernen Posaune ähnelt. "Unser" heutiges Messinginstrument ist vielleicht noch in der Lage, bei unbedachter Benutzung einen Notenständer umzustürzen. (zurück)


 

Die Tuba:

Während Trompete und Posaune aufgrund ihrer Bauweise so etwas wie Geschwister sind, ist die Tuba die "Großtante". Sie klingt nicht nur weicher, sondern auch eine Oktave tiefer als eine Posaune. Sie stellt den "Fußboden" des Posaunenchores dar. Aufgrund ihrer Länge (ca. 3 m) und ihres Gewichtes ist diese nicht unbedingt für jeden Körperbau geeignet... (zurück)